Warum Energie-Deals im Abschlussgespräch kippen
Ob Photovoltaik, Speicher oder Wärmepumpe: Der Interessent hat sich vorher informiert und oft mehrere Angebote angefragt. Technisch liegen die Angebote nah beieinander. Den Unterschied macht, ob im Gespräch seine eigenen Zahlen auf dem Tisch liegen: Verbrauch, Strompreis, Heizkosten, Pläne für E-Auto oder Erweiterung.
Fehlen diese Zahlen, bleibt nur der Preis pro Kilowattpeak. Dann gewinnt der billigste Anbieter, oder niemand, weil der Kunde lieber noch wartet.
So sieht ein gutes Abschlussgespräch aus
Das Abschlussgespräch läuft oft am Telefon oder im Video-Call, nach dem Vor-Ort-Termin oder einer Planung aus der Ferne. Euer Ablauf liegt als Skript in der Bibliothek, gegliedert in Phasen. Jedes Gespräch wird Phase für Phase dagegen geprüft, mit Call-Score und Skript-Genauigkeit von 0 bis 100.
Typische Kriterien, die ein Skript im Energievertrieb prüft:
- Verbrauch, Strompreis und Heizkosten erhoben, bevor das Angebot kommt
- Wirtschaftlichkeit mit den Zahlen des Kunden gerechnet, nicht mit Durchschnittswerten
- Alle Entscheider im Gespräch: Partner, Mitinhaber oder Geschäftsführung
- Förderung selbst angesprochen, bevor der Kunde sie als Grund zum Warten nennt
- Nächster Schritt mit Datum: Unterschrift, Montagetermin oder Finanzierungsgespräch
Wie sieht das bei deinem Team aus? In 30 Minuten an deinen eigenen Zahlen.
Mindestens 10 Prozentpunkte mehr Abschlussquote in 90 Tagen. Oder du zahlst nichts, wenn dein Team mitzieht.
Die typischen Einwände und was dahintersteckt
Im Energievertrieb hört dein Team immer wieder dieselben Sätze. Der Einwand-Atlas sammelt sie aus allen Gesprächen, zählt, wie oft sie kommen, und zeigt die Antworten, die bei euch wirken.
Jeder Einwand hängt an der Stelle im Transkript, an der er fiel, mit Satznummer und Wortlaut. Du siehst, ob dein Verkäufer geklärt oder nur widersprochen hat. Steckt ein Einwand immer wieder in seinen verlorenen Deals, schlägt SalesEye die passende Kompetenz als Fokus-Ziel vor.
- „Wir warten noch auf die Förderung“: Unklar blieb, was die Förderung ändert und was das Warten kostet
- „Wir holen noch ein zweites Angebot ein“: Der Kunde hat keinen Maßstab außer dem Preis
- „Das ist uns zu teuer“: Der Preis steht im Raum, die Ersparnis über die Jahre nicht
- „Das muss ich noch mit meinem Partner besprechen“: Wer mitentscheidet, war nicht im Gespräch
Wenn zwei entscheiden, aber nur einer im Call sitzt
Eine Photovoltaikanlage oder Wärmepumpe ist eine große Investition. Im Einfamilienhaus wird sie zu zweit entschieden, im Gewerbe oft mit Geschäftsführung und Steuerberatung. Spricht dein Verkäufer nur mit einer Person, ist das „Ich bespreche das noch“ vorprogrammiert.
Die Pipeline-Ampel zeigt jeden offenen Deal mit Grund: Gelb, solange der Entscheider unklar ist, Rot, wenn nach dem Angebot kein nächster Termin steht. Die Zusammenhänge zeigen, ob eine Kette wie „Verbrauch nicht erhoben, dann Einwand Preis, dann verloren“ bei euch immer wieder vorkommt.
Häufige Fragen
Wertet SalesEye auch Telefonate mit Privatkunden aus?
Ja, wenn sie als Transkript ankommen: Video-Calls über Fireflies, Telefonate als Anruf mit Transkript, wenn ihr in Close telefoniert. Alle Gesprächspartner müssen wissen, dass aufgezeichnet wird. Dafür ist euer Unternehmen verantwortlich, SalesEye wertet nur die fertigen Transkripte aus.
Passt SalesEye für Gewerbe- und Privatkunden gleichzeitig?
Ja. Bewertet wird das Verkaufsverhalten: Bedarf, Wirtschaftlichkeit, Entscheider, nächster Schritt. Das gilt beim Einfamilienhaus wie beim Gewerbedach. Was bei euch zusätzlich in jedes Gespräch gehört, hinterlegt ihr als Firmenkriterium.
Prüft SalesEye unsere technische Planung?
Nein. SalesEye bewertet das Gespräch, nicht die Auslegung der Anlage. Ob Modulfläche, Speichergröße oder Heizlast stimmen, bleibt Sache eurer Planung. SalesEye zeigt, ob die Zahlen des Kunden erhoben und verständlich in seinen Nutzen übersetzt wurden.
Wie hilft SalesEye beim Einwand „Wir warten auf die Förderung“?
Der Einwand-Atlas zeigt, wie oft er kommt und welche Antworten in eurem Team wirken. Kommt er bei einem Verkäufer gehäuft, schlägt SalesEye ein passendes Fokus-Ziel vor, etwa die Förderung früher selbst anzusprechen.
Gibt es eine Garantie?
Ja. Mindestens 10 Prozentpunkte mehr Abschlussquote in 90 Tagen. Oder du zahlst nichts. Bedingung ist, dass dein Team mitmacht: Live-Calls, Gespräche über SalesEye, Coaching-Ziele. Ausgangswert und Ziel legen wir vorher gemeinsam fest.



Von den Gründern von SalesEye
Alexander Király (Verkaufspsychologie-Experte mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation), Lukas Lehner (seit zehn Jahren Vertriebstrainer) und Michael Macher (Juniorprofessor für Generative AI/ML an der FH St. Pölten) bauen SalesEye in Wien. Mehr über uns