Viele Termine, wenige Abschlüsse: wo es klemmt
Ein Coaching-Anbieter kann viel Geld in Werbung und Setter stecken. Ob daraus Umsatz wird, entscheidet sich im Closing-Call. Dort muss der Interessent sein Ziel benennen, verstehen, was ihn der Stillstand kostet, und eine Entscheidung treffen.
Wer mit Druck schließt, bekommt Abschlüsse, die später wieder wackeln. Wer nur sympathisch berät, bekommt ein „Ich melde mich“. SalesEye macht sichtbar, was in euren Calls tatsächlich passiert, mit dem Satz als Beleg.
So läuft ein starker Closing-Call
Der Closing-Call läuft meist im Zoom. Fireflies zeichnet ihn auf, SalesEye holt ihn automatisch ab. Euer Ablauf liegt als Skript in der Bibliothek, jeder Call wird Phase für Phase geprüft. Dabei unterscheidet SalesEye die Gesprächsstufen Opening, Setting und Closing, also Setter-Calls von Closer-Calls.
Typische Kriterien in einem Closing-Skript:
- Ziel des Interessenten in seinen eigenen Worten bestätigt
- Kosten des Stillstands benannt: was passiert, wenn sich in einem Jahr nichts geändert hat
- Mitentscheider und Budgetrahmen geklärt, bevor das Angebot kommt
- Angebot erst nach dem Commitment zum Ziel
- Klare Abschlussfrage gestellt, statt auf ein Signal zu warten
Wie sieht das bei deinem Team aus? In 30 Minuten an deinen eigenen Zahlen.
Mindestens 10 Prozentpunkte mehr Abschlussquote in 90 Tagen. Oder du zahlst nichts, wenn dein Team mitzieht.
Einwände, die eigentlich Fragen aus dem Setting sind
Viele Einwände im Closing haben ihre Ursache früher. Wer im Setting nicht fragt, ob der Partner mitentscheidet, hört es im Closing als Einwand. Die Zusammenhänge zeigen solche Ketten: Schwäche im Gespräch, Einwand, verlorener Deal.
Der Einwand-Atlas sammelt alle Einwände aus allen Calls, mit Häufigkeit, Wortlaut und Satznummer, dazu die Antworten aus eurem Team, die wirken.
- „Ich muss noch eine Nacht drüber schlafen“: Die Entscheidung wurde nie vorbereitet, also wird sie vertagt
- „Ich muss das mit meinem Partner besprechen“: Der Mitentscheider war im Setting kein Thema
- „Das Budget habe ich gerade nicht“: Der Preis kam, bevor der Wert klar war
- „Ich habe schon so viel ausprobiert“: Zweifel am Ergebnis, nicht am Preis
Closer coachen wie Kunden: ein Ziel nach dem anderen
Neue Closer bringen Gewohnheiten aus anderen Teams mit. Statt alles gleichzeitig zu korrigieren, schlägt SalesEye aus ihren letzten zehn Auswertungen den größten Hebel als Fokus-Ziel vor. Der Teamlead bestätigt, jeder weitere Call misst, ob es sitzt.
Jeden Dienstag arbeitet unser Team im Live-Call mit euch an den Mustern aus euren eigenen Calls. Für Coaching-Anbieter ist das vertraut: ein fester Termin, ein klares Ziel, messbarer Fortschritt.
Häufige Fragen
Unsere Kunden sind oft Privatpersonen. Passt SalesEye trotzdem?
SalesEye bewertet das Verkaufsgespräch, und das folgt bei hochpreisigen Programmen denselben Regeln: Ziel, Lücke, Wert, Entscheidung. Gebaut ist SalesEye für Vertriebsteams mit 2 bis 25 Verkäufern, also für Anbieter mit eigenen Settern oder Closern. Wer allein verkauft, ist nicht die Zielgruppe.
Unsere Closer arbeiten freiberuflich. Geht das?
Ja, solange ihre Calls über Fireflies aufgezeichnet werden und zu euren Deals in HubSpot oder Close gehören. Jeder Closer bekommt ein eigenes Profil mit Kompetenzen und Fokus-Zielen.
Sieht SalesEye, ob ein Closer zu viel Druck macht?
SalesEye bewertet, was im Transkript steht: ob Ziel und Wert geklärt wurden oder der Abschluss ohne diese Grundlage erzwungen werden sollte. Regeln wie „kein künstlicher Zeitdruck“ hinterlegt ihr als Firmenkriterium. Stimme und Tonfall werden nicht analysiert.
Müssen Interessenten der Aufzeichnung im Zoom zustimmen?
Alle Teilnehmer müssen wissen, dass aufgezeichnet wird. Verantwortlich ist euer Unternehmen, SalesEye wertet nur das fertige Transkript aus. Am einfachsten wird der Hinweis Teil eures Skripts, dann prüft SalesEye in jedem Call mit, ob er kam.
Was bringt das in Zahlen?
Mindestens 10 Prozentpunkte mehr Abschlussquote in 90 Tagen. Oder du zahlst nichts. Bedingung: Dein Team macht mit, also Live-Calls, Gespräche über SalesEye und Coaching-Ziele. Als Beispiel: Aus 25 Prozent Abschlussquote im Closing werden mindestens 35 Prozent.



Von den Gründern von SalesEye
Alexander Király (Verkaufspsychologie-Experte mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation), Lukas Lehner (seit zehn Jahren Vertriebstrainer) und Michael Macher (Juniorprofessor für Generative AI/ML an der FH St. Pölten) bauen SalesEye in Wien. Mehr über uns